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Umstrukturierung des ÜL-Ausbildungssystems
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Neue Jahrgangseinteilung und Gauinterne Wettkampfbezeichnungen
Ausrichter gesucht
Wie werde ich Übungsleiter
Organisation des Sportes in Deutschland
Umstrukturierung des ÜL-Ausbildungssystems

Mit Beginn des Jahres 2009 wird das Ausbildungssystem des BTV umstrukturiert.
Hintergründe:
Anpassung an die DTB-Rahmenrichtlinien
Anpassung an die seit 1.1.2008 geltenden DOSB-Rahmenrichtlinien.
Das Aus- und Fort-/Weiterbildungssystem für ÜL/Trainer unterliegt den Bestimmungen und Vorgaben des Bayr. Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.
In den nächsten 4 Jahren (Anfang 2009-Ende 2012) werden alle Lizenzen der BTV in das neue System überführt.
Was bedeutet das?
Lizenzen müssen vor Ablauf bzw. spätestens Ende 2012 verlängert ggf. durch einen Umschreibelehrgang in das neue System überführt werden. Beispiel:
Was bleibt gleich?
Die alten Lizenzen FÜL-T werden nach wie vor auf der 1. Lizenzstufe ausgebildet und im Zuge der herkömmlichen Verlängerung umbenannt. Erforderlich 15 LE/UE.
Die Zusatzausbildungen (ZA) Sport für Ältere, Prävention, Bewegungskünste u. Turnerische Mehrkämpfe bleiben 2. Lizenzstufe. Verlängerung über 15 LE/UE.
Bezuschussung nach seit 1.1.2006 geltenden Sportförderrichtlinien: 1. Lizenzstufe mit 650BE,
2. Lizenzstufe 325BE.

Was ist neu?
Ausbildung zum Trainer C Breitensport Turnen-Fitness-Gesundheit löst FÜL-T ab.
Inhalt werden umstrukturiert u. aktualisiert. Die Ausbildung umfasst mind. 120 LE/UE plus Prüfung.
Das Ausbildungssystem ermöglicht fachspezifische, breitensportorientierte Ausbildung
Auf 1. Lizenzstufe Kinderturnen, Aerobic und Gymnastik und Tanz. Im Bereich Gerätturnen ist nur Trainer C Leistungssport Gerätturnen möglich.

Für weitere Informationen bitte Broschüre vom BTV beachten.

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Übungsleiterinformationen

Achtung Turnvereine: Beim Landesentscheid sind nur Vereine zugelassen, die eine(n) geschulte(n) Kampfrichter(in) stellen. Mind. C-Lizenz vom BTV. Nachweis ist mit der Meldung zu erbringen.
Wir bitten Kampfrichter(in) zu den vom BTV angebotenen Lehrgängen zu entsenden. Es sollte mind. ein Kampfrichter pro Verein diese Lehrgänge besuchen. Information über die Gaufachwarte.

Wettkampfprogramm:

WK männlich Altersklasse Jahrgänge Übungsauswahl
WK1 (6-Kampf) Aktive        18 J. u. älter 1994 u. älter P4-P9
WK2 (6-Kampf) Jugend A/B 14-17 Jahre 1995-1998 P4-P9
WK3 (6-Kampf) Jugend C 12/13 Jahre 1999/2000 P4-P9
WK4 (6-Kampf) Jugend D 10/11 Jahre 2001/2002 P4-P9
WK5 (4-Kampf) Jugend E 8/9 Jahre 2003/2004 P1-P5
WK6 (4-Kampf) Jugend F 6/7 Jahre 2005/2006 P1-P4
WK7 (4-Kampf) Minis 5 J. u. jünger 2007u. jünger P1-P4
WK weiblich Altersklasse Jahrgänge Übungsauswahl
WK11 (4-Kampf) Aktive        18 J. u. älter 1994 u. älter P4-P9
WK12 (4-Kampf) Jugend A/B 14-17 Jahre 1995-1998 P4-P9
WK13 (4-Kampf) Jugend C 12/13 Jahre 1999/2000 P4-P9
WK14 (4-Kampf) Jugend D 10/11 Jahre 2001/2002 P4-P9
WK15 (4-Kampf) Jugend E 8/9 Jahre 2003/2004 P1-P5
WK16 (4-Kampf) Jugend F 6/7 Jahre 2005/2006 P1-P4
WK17 (4-Kampf) Minis 5 J. u. jünger 2007 u. jünger P1-P4



Allgemeine Bestimmungen:

Die Pflichtübungen (A-Variante) sind der DTB-Broschüre 2008 zu entnehmen.(siehe www.kari-turnen.de).
Der Schwierigkeitsgrad kann von Gerät zu Gerät unterschiedlich sein.
Jeder Teilnehmer/in kann nur in einer Wettkampfklasse starten.
Die Geräteausstattung soll bei allen Wettkämpfen den üblichen WK-Bedingungen für
Breitensportwettkämpfen entsprechen

Mannschaftsstärke:

Mindestens 2 Mitglieder einer Mannschaft müssen der gemeldeten Altersklasse angehören,
die übrigen dürfen ggf. der nächstniedrigeren Altersklasse angehören.
Bei WK1/WK11 besteht die Mannschaft aus mind. 3 bis max. 5 Turner/innen. An den Geräten bilden die 3 höchsten Einzelwertungen das Mannschaftsergebnis.
In den Wettkämpfen WK2/WK12-WK7/WK17 besteht eine Mannschaft aus mind. 4 bis max. 6 Turner/innen.
An den Geräten bilden die 4 höchsten Einzelwertungen das Mannschaftsergebnis.



Geräteanforderungen:

Sprung:
Sofern vorhanden sind beim Regionalentscheid sowohl Sprünge über Sprungtisch wie Sprungpferd erlaubt.
Beim Landesentscheid steht nur der Sprungtisch zur Verfügung.

Gerätehöhen:

männlich weiblich
P1-P3 Kasten 0,90 m P1-P3 Kasten 0,90 m
P4 Bock 1,00 m P4 Bock 1,00 m
P5 Kasten längs/Tisch 1,10 P5 Tisch/Pferd quer 1,10m
P6 Pferd längs oder Tisch 1,25 m P6 Tisch od. Pferd quer 1,10m
P7 Pferd längs oder Tisch 1,25 m P7 Tisch od. Pferd quer 1,20/1,25m
P8+P9 Pferd längs oder Tisch 1,35 m P8+P9 Tisch 1,25 m

Es können 2 unterschiedliche Sprünge gezeigt werden. 2 Sprünge gleicher P-Stufe müssen über gleiches Gerät gesprungen werden.

Reck/Stufenbarren:
P1-6 wahlw. Reck/unterer Barrenholm, Höhenausgleich durch Mattenfläche/Sprungbrett
P7-P9 Stufenbarren.

Schwebebalken:
P1 Bank, P2 umgedrehte Bank
P3-P5 Balkenhöhe 0,85m über Mattenoberkante Sprungbrett zum Aufgang
P6-P9 Balkenhöhe 1,05m über Mattenoberkante Sprungbrett zum Aufgang


Boden:
Mit oder ohne Musik (ohne Gesang). Wird mit Musik geturnt, gibt es bei ‚fehlender Überein
stimmung‘ Punktabzug.



Kampfrichter:


Achtung Turnvereine: Beim Landesentscheid sind nur Vereine zugelassen, die eine(n) geschulte(n) Kampfrichter(in) stellen. Nachweis ist mit der Meldung zu erbringen.
Wir bitten Kampfrichter(in) zu den vom BTV angebotenen Lehrgängen zu entsenden. Es sollte mind. ein Kampfrichter pro Verein diese Lehrgänge besuchen. Information über die Gaufachwarte.

Zu Beginn des Jahres findet wieder eine Kampfrichterschulung statt, an der alle Kari‘s ?
teilnehmen müssen, die im Wettkampfjahr 2011 werten wollen. ?
Denkt daran, ohne Kampfrichter läuft nichts.


      Kampfrichter/innen sind gebeten bei ihren Einsätzen einheitliche Kleidung zu tragen:
             !!! wie dunkler Rock oder Hose, Oberteil (T-Shirt in blau) stellt der Turngau !!!


ALLGEMEINE HINWEISE:

Aus den Wertungsvorschriften des DTB sind folgende für Turngau und BTV gültige Vorschriften entnommen:
Allen Übungsleitern/Trainern wird geraten, die Vorbemerkungen der Aufgabenbücher des DTB zu lesen.
Traineraufenthalt nur bei allen Abgängen an allen Geräten erlaubt, Bodenfläche darf nicht betreten werden. Am Pauschenpferd keine Hilfestellung erlaubt.

Bei Kinder- und Gauturnfest werden die Wettkämpfe mit weniger als 3 Teilnehmern
der nächsthöheren WK-Klasse zu geordnet.


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Gauinterne Wettkampf-Bezeichnung seit 2004 gelten weiter
Aus organisatorischen Gründen musste die WK-Bezeichnung geändert werden.
Künftig heißt:
bei den Jahrgangsmeisterschaften
JM. = Jahrgangsmeisterschaft
beim Gerätturnen im Verein
GV. = Gerätturnen im Verein
beim Gauturnfest
T. = Turnfestwettkampf
G. = Gerätwettkampf
MG. = gemischter Mannschaftswettbewerb
beim Gau-Kinderturnfest
KT. = Turnfestwettkampf
KG. = Gerätwettkampf
KL. = gemischt mit Leichtathletik
KM. = Mannschaftswettbewerb
beim Pokalturnen
P. = Pokalturnen
Letzter Buchstabe: M=männlich
W=weiblich
Jahrgang 2012
07u.j. 06 05 04 03 02 01 00 99 98 97 96 95 94u.ä.
Jahrgangsmeisterschaften JM.5 JM.6 JM.7 JM.8 JM.9 JM.10 JM.11 JM.12 JM.13 JM.15 JM.17 JM.18
Gerätturnen im Verein GV.5 GV.7 GV.9 GV.11 GV.13 GV.17 GV.18
Kinderturnfest 5 6 7 8 9 10 11 KT./KG./KL./KM.
Gauturnfest T./G./MG.      11 13 15 17 18
Pokalturnen P.9 PG.12
Heidrun-Laschka-Pokal Pokal der Stadt SW
P.13 P.14
Anneliese-Vogel- / Hermann-Samweber-Pokal     Otto-Neugebauer-Pokal
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AUSRICHTER GESUCHT
Wie die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften 1991 und das Bayr. Turnerjugendtreffen 2002 gezeigt haben, fühlt sich die gesamte Vorstandmannschaft des Turngaues in der Lage, mit Vereinen größere Veranstaltungen zu organisieren. Warum sollte also Vorständen oder Abteilungsleitern bange sein, die Ausrichtung des Kinderturnfestes, des Pokalturnens oder des Gauturnfestes zu übernehmen?
Entsprechend der Art des Sportfestes wird die Aufgabenverteilung zwischen Verein und. Turngau geregelt. Schon bei der ersten Besprechung bezüglich Termin und Ausschreibung werden die örtlichen Gegebenheiten (Sportstätten, Geräteausstattung, verfügbares Personal etc.) berücksichtigt. Der gesamte Turnrat, vor allem die Fachwarte, stehen für Aufgaben bereit.
Und so kann eine Aufgabenverteilung aussehen:
Turngau: Verein:
Ausschreibung der Wettkämpfe
Gesamte Organisation der Veranstaltung
(ohne Vereinsaufgaben natürlich)
Beistellung fehlender Geräte
Durchführung der Wettkämpfe
Beistellung der Lautsprecheranlage
Besetzung der Kampfrichterstellen
EDV-Ergebnisermittlung u. Veröffentlichung
Überörtliche Werbung
Unterstützung der Vereinsaufgaben
Werbung im Umkreis
Turnhallen u. Sportplatzbereitstellung
Bewirtung
Mitarbeit bei der Rahmenveranstaltung
Ausrichtung der z.B. Spielstraße
Siegerauszeichnung (bei Startgeldeinnahme)
Riegenführer (falls nötig)
Helfer beim Geräteauf-/-abbau
Kampfrichter Leichtathletik
Letzte Ausrichter zB. eines Gauturnfestes waren VfL Niederwerrn (2008), TV Sand (2007),
TSV Gochsheim (2006).
Für 2009 sind als Ausrichter bestätigt: Kinder+Gauturnfest TV Jahn Schweinfurt (GWH)
Pokalturnen TV Hofheim
Wer sich schlau machen will:
Ansprechpartner Günter Dietz, Karl-Heinz-Knötig, Barbara Walter,
Kontaktadressen Vereine
Ausrichter können sich schon Jahre vorher anmelden z.B. für Jubiläen, Ortsfeste etc.
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Wie werde ich Übungsleiter
wie werde ich Übungsleiter.pdf
Ausbildungsstufen:
Übungsleiter-Assistent (ab 14 Jahre)
Übungsleiter Allgemeinsport (A) oder
Übungsleiter Jugendarbeit (J) oder
Übungsleiter Fachsportart (F) (ab 18 Jahre)
Trainerscheine C ....
Voraussetzungen für den ÜL-Assistent-Erwerb:
Mitgliedschaft in einem Verein, der dem BLSV gemeldet ist
Vollendung des 14. Lebensjahres
Ausbildungsdauer z.B. beim Turngau SW-HAS 2 Wochenenden (siehe Lehrgänge S. 15)
Vermittelt und schafft Grundlagen zum Erwerb des ÜL-Scheines
Zulassungskriterien für den ÜL-Schein-Ersterwerb:
Eine Bescheinigung über langjährige Mitarbeit im einem Verein z.B. als Vorturner/Helfer
Mitgliedschaft in einem Verein, der dem BLSV gemeldet ist
Vollendung des 17. Lebensjahres. Aushändigung des ÜL-Ausweises erst ab 18 Jahre
Nachweis über erfolgreiche Teilnahme an einem Erste Hilfe-Kurs (Vollausbildung 16 Std.),
die nicht länger als 2 Jahre zurück liegen darf.
Ausbildungswege/-zeiten:
Gesamtausbildungsdauer einschließlich Prüfung beträgt 135 UE = Unterrichtseinheiten.
Sie gliedert sich in Grundlehrgang (45UE), Aufbaulehrgang (75UE) und schließt mit der
Prüfung (15UE) ab. Theorie und Praxis werden vermittelt, geprüft u. in Lehrproben bewertet.
Ausbildung entweder in Wochenend-, Blocklehrgang oder einer Mischung daraus, je nach
Veranstalter und Ausbildungsziel.
Ausbildung durch BLSV für A- und J-Schein
Ausbildung durch Fachverbände für F-Schein (z.B. Bayr. Turnverb. für Fachlizenz Turnen).

Nach 4 Jahren ist eine Fortbildung zu besuchen (1 Wochenende, ohne Prüfung),
sind 4 Jahre überschritten sind 2 Fortbildungslehrgänge nötig.
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 Organisation des Sports in Deutschland ca.20Kb

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